Reizdarmsyndrom

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Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom
Reizdarmsyndrom
Quelle: "BlurryMe/shutterstock.com"

Reizdarmsyndrom ist als eine Art Sammelbegriff zu verstehen. Unter diesem Begriff können alle Probleme gefasst werden, die mit der Verdauung zu tun haben, deren Ursache sich aber nicht genau feststellen lässt. Die Symptome reichen von Blähungen, Verstopfungen und Durchfall bis zu einem allgemeinen Unwohlsein.

Schulmedizin

Ärztin mit Patientin
Quelle: "lenetstan/shutterstock.com"

Die Therapie bei Reizdarmsyndrom ist sehr unterschiedlich, weil bei jedem Patienten etwas anderes die Ursache sein kann. So gibt es z.B. Leute, die Lebensmittel mit Laktose aus der Milch oder Milchprodukten nicht vertragen. Andere Leute bekommen das Reizdarmsyndrom, weil sie Lebenmittel mit Gluten gegessen haben. Hier ist jeder Patient selbst gefordert, z.B. die Laktose aus der täglichen Ernährung zu streichen, um zu schauen, ob die Symptome abklingen. Die Symptome und Beobachtungen aus solchen Ernährungsumstellungen werden dann am besten mit dem Arzt besprochen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Medikamente, die bei Reizdarmsyndrom angewendet werden können. Hierzu kann der Besuch beim Gastroenterologe sinnvoll sein. Gute Bewertungen haben diese Kapseln und dieses Präparat bekommen. Es wird damit der Therapieansatz verfolgt, den Darm zu stärken und den Reizdarm zu lindern.

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Alternativmedizin

Alternativmedizin
Quelle: "pim pic/shutterstock.com"

Bei Reizdarm können verschiedene  homöopathische Mittel eingesetzt werden. Bismutoxidnitrat oderCerium oxalicum sind gängige Mittel der Homöopathie. Kümmel-, Fenchel-, Anis- und Pfefferminztees können ebenfalls zur Behandlung vom Reizdarmsyndrom ausprobiert werden. Auch in der Alternativmedizin ist es sehr wichtig zu schauen, ob nach dem Verzehr von gewissen Lebensmitteln Durchfall oder Reizdarm auftreten. Doch sollte nach der Alternativmedizin regelmäßig eine Darmsanierung mit Bentonit und Flohsamenschalen durchgeführt werden.

Dies kann den Darm beruhigen und sanieren. Wie das genau geht, steht hier.

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Traditionelle Chinesische Medizin

Traditionelle Chinesische Medizin
Quelle: "marilyn barbone/shutterstock.com"

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin bringt das Behandeln der Symptome nichts. Bei Reizdarmsyndrom muss die Milz behandelt werden. Eine schwache Milz gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Ursache für Reizdarm. Zur Behandlung gibt es spezielle Pflanzenrezepturen. Die Milz nimmt die Energie der Nahrung in den Körper auf und verteilt diese Energie im Körper. Wenn die Milz schwach ist, kann sie dieser Aufgabe nicht mehr nachkommen. Der Körper scheidet alles unverwertet wieder aus.

Dies führt zu Appetitlosigkeit, Durchfall und dem Reizdarmsyndrom. Deswegen sollte nach der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Reizdarmsyndrom vor allem die Milz gestärkt werden. Das ist auch die Ursache, warum viele Patienten mit Reizdarmsyndrom eine schmächtige/ dünne Statur haben. Der Körper bzw. die Milz nimmt die Energie aus der Nahrung nicht richtig auf. Mehr Informationen zur Milz nach der Traditionellen Chinesischen Medizin finden Sie hier. Weitere Informationen zu TCM im Allgemeinen erhalten Sie im TCM Durchstarter Kurs.

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FODMAP

fodmap
Bildquelle: "mkldesigns/shutterstock.com"

Bis Sie das richtige Mittel gegen die Verdauungsprobleme gefunden haben, kann Ihnen erstmal FODMAP helfen. FODMAP steht für: fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“ (dt. „fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole“ etwa vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker sowie mehrwertige Alkohole). Was soll das heißen? Das sind bestimmte Kohlenhydrate oder Alkohole. Das sind ganz normale Bestandteile unserer täglichen Ernährung. Bei Patienten mit Reizdarmsyndrom können aber diese Bestandteile nicht richtig verdaut werden und führen zu den Verdauungsproblemen. Schauen Sie sich einfach die Übersicht unten an. Stellen Sie Ihre Ernährung so um, dass Sie (fast) nur Lebensmittel zu sich nehmen, die bei FODMAP empfohlen werden. Eier, Fisch und Fleisch sind grundsätzlich erlaubt.

Früchte, die gemieden werden sollten.

Gemüse, das gemieden werden sollte.

Früchte, die eher gegessen werden können.

Gemüse, das eher gegessen werden kann.

  • Apfel
  • Aprikose
  • Avocado
  • Birnen
  • Brombeeren
  • Johannisbeeren
  • Kirschen
  • Mango
  • Obstkonserven
  • Pfirsich
  • Pflaumen
  • Wassermelone
  • Getrocknete Früchte
  • Artischocke
  • Blumenkohl
  • Erbsen
  • Knoblauch
  • Pilze
  • Rote Beete
  • Schalotte
  • Spargel
  • Zuckermais
  • Zwiebel
  • Ananas
  • Banane
  • Blaubeere
  • Clementine
  • Erdbeere
  • Himbeere
  • Kiwi
  • Limetten
  • Mandarine
  • Maracuja
  • Orange
  • Rhabarber
  • Zitrone
  • Aubergine
  • Gurke
  • Ingwer
  • Karotte
  • Kartoffel
  • Oliven
  • Paprika
  • Rotkohl
  • Salat
  • Tomate
  • Zucchini

Getreide, das gemieden werden sollte.

Getreide, das eher gegessen werden kann.

Milchprodukte, die gemieden werden sollte.

Milchprodukte, die eher gegessen werden können.

  • Gerste
  • Roggen
  • Weizen
  • Brot
  • Couscous
  • Grieß
  • Nudeln
  • Buchweizen
  • Dinkel
  • Hafer
  • Hirse
  • Mais
  • Polenta
  • Quinoa
  • Reis
  • Buttermilch
  • Hüttenkäse
  • Frischkäse
  • Joghurt
  • Margarine
  • Milch
  • Milchreis
  • Sahne
  • Sauerrahm
  • Laktosefreie Milch oder Milchprodukte
  • Brie
  • Camembert
  • Cheddar
  • Feta
  • Hartkäse
  • Mozzarella
  • Parmesan
  • Butter
  • Kokosmilch
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