Retreat

Ayahuasca-Retreat

Ayahuasca-Retreat

Quelle: “Microgen/shutterstock.com”

Retreat bedeutet Rückzug und beschreibt, dass man sich aus dem Alltag zurückzieht. Das kann nur für einen Abend sein, oder aber auch mehrere Tage oder Wochen dauern. Die Person, die den Retreat macht, möchte sich aus dem Alltagsgeschehen mit seinen Alltagsproblemen aussteigen und den Blick nach Innen richten. Ein Retreat kann so aussehen, dass man sich mit Gleichgesinnten an einem bestimmten Ort zurückzieht. Er kann aber auch so gestaltet werden, dass man sich alleine an einen einsamen Ort zurückzieht, um innere Ruhe und Klarheit zu erlangen. Retreats gibt es in verschiedenen spirituell-religiösen Strömungen wie dem Buddhismus, Christentum, Yoga oder Ayahuasca. Ein Ayahuasca Retreat findet für gewöhnlich im Amazonasgebiet statt. Menschen aus der ganzen Welt nehmen sich mehrere Wochen Urlaub, um daran teilzunehmen. Mittlerweile werden aber auch Ayahuasca Retreats in den Niederlanden oder Portugal abgehalten.

Erfahrungen während des Ayahuasca-Retreat

Ayahuasca-Retreat

Quelle: “Baranov Dmitry/shutterstock.com”

Ein Ayahuasca Retreat beginnt immer nach Einbruch der Dunkelheit. Hauptbestandteil ist die Einnahme des Ayahuasca Gebräus. Es kann 15 Minuten bis 60 Minuten dauern, bis der Konsument etwas merkt. Die Wirkung hält 2 bis 5 Stunden. Ayahuasca zu trinken, kostet viel Überwindung und sollte deswegen schnell heruntergeschluckt werden. Es schmeckt scheußlich und löst besonders am Anfang Übelkeit aus. Manche machen die Erfahrung, sich von Ayahuasca übergeben zu müssen. Das Erbrechen ist nach schamanischem Verständnis ein Reinigungsprozess, dank dessen die spirituelle Reise erst richtig losgehen kann. Dann entstehen diverse Bilder vor dem geistigen Auge, die so real sind, dass man meist nicht mehr weiß, ob man die “normalen” Augen auf oder zu hat. Manche machen während des Ayahuasca-Retreats Erfahrungen mit anderen Identitäten, andere sehen Muster, Farben und Formen. Wieder andere erfahren, was sie in ihrem vorherigen Leben gewesen sind. Während der Wirkung kann es zu verschnellertem Puls, Frösteln, Summen im Ohr oder anderen leichten körperlichen Veränderungen kommen. Es kommt immer auf die Person an, die Ayahuasca trinkt. Zum Schluss kann es sein, dass man starken Durchfall bekommt. Auch das ist nach schamanischem Verständnis ein Reinigungsprozess. Der Körper spült Ablagerungen, Viren, Bakterien und Parasiten heraus. Am nächsten Morgen ist die Wirkung wieder vorbei.

Welche Erfahrung man mit Ayahuasca sammelt, lesen Sie hier.

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