Gefahren

Ayahuasca-Gefahren

Ayahuasca- Gefahren
Quelle: Terpsichore / wikicommons

Viele etablierte Medien bezeichnen Ayahuasca als “Indianerdroge”. Das ist ziemlich herablassend und respektlos. Die Ureinwohner in Mittel- und Südamerika sind keine “Indianer” und Ayahuasca ist auch keine Droge. Drogen machen abhängig und führen zu einem sozialen Abrutsch, Ayahuasca nicht. Es gibt wegen Ayahuasca auch keine Beschaffungskriminalität oder dergleichen, bei Drogen schon. Nach dem Verständnis der Ureinwohner gehen von Alkohol usw. mehr Gefahren aus als von Ayahuasca. Für jemanden, der regelmäßig Ayahuasca regelmäßig einnimmt, ist es kein Problem, mal Wochen oder Monate auf Ayahuasca zu verzichten.

Ganz im Gegenteil zu Kaffeetrinkern. Viele Menschen in der westlichen Welt kommen ohne Kaffee gar nicht aus und könnten nicht länger als ein paar Stunden oder Tage ohne Kaffee auskommen. Dies fällt nur meist nicht auf, weil Kaffee überall verfügbar ist und gesellschaftlich akzeptiert ist.

Wurde sich auf die Zeremonie richtig vorbereitet und der Trank richtig zubereitet, gehen von Ayahuasca grundsätzlich keine Gefahren aus. Ayahuasca sollte immer nur von einem Schamanen zubereitet werden. Gefahren treten auf, wenn das Rezept eigensinnig verändert wurde. Wenn z.B. andere Pflanzen hinzufgefügt wurden, kann es zu unvorhersehbaren Nebenwirkungen kommen. Gefahren bestehen allerdings auch dann, wenn vor der Zeremonie Antidepressiva oder generell Medikamente der Schulmedizin eingenommen wurden. Dann sollte an einer solchen Zeremonie nicht teilgenommen werden. Insbesondere Mittel, die das Gehirn beeinflussen (z.B. Antidepressiva) dürfen unter keinen Umständen mit Ayahuasca eingenommen werden. Auch wenn die Einnahme des letzten Antidepressivum Wochen zurück liegen sollte, sollte diese schamanische Medizin nicht eingenommen werden. Der Schamane muss dies vor der Zeremonie wissen. Denn es kann zu unkalkulierbaren Nebenwirkungen kommen.

Es ist durchaus möglich, dass man sich während der Wirkung von Ayahuasca übergibt. Dies selbst, wenn man sich sehr gut auf die Einnahme von Ayahuasca vorbereitet hat. Deswegen ist es wichtig, einen Eimer für den Bedarfsfall dabei zuhaben. Ayahuasca sollte aber nie eigensinnig eingenommen werden oder als eine Art “Partydroge” verstanden werden. Der respektvolle Umgang mit dieser Art der Medizin ist sehr wichtig.

Welche Erfahrungen man mit Ayahuasca sammelt, lesen Sie hier.

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